Je suis Charlie, je suis ahmed

Barbarisch, grausam, ekelhaft. Ich habe Charlie Hebdo nie gelesen und bin allgemein kein großer Fan von Satirezeitschriften, aber das gehört auf jeden Fall an den Anfang. Der Mord, ja, der Kriegseinsatz gegen ein paar Cartoonisten mitten in Paris schockiert und trifft uns.

Noch ist nicht alles bekannt. Wie viele Hintermänner gab es, ist al Quaida involviert oder gar der IS? Wie viele der Verbrechen im Dunstkreis des Anschlags gehören zu dem Komplex? Die nächsten Wochen werden uns hierüber hoffentlich Klarheit verschaffen.

Nur wie wird es weitergehen? Charlie Hebdo wird weiter bestehen, nach dem Tod der wichtigsten Mitarbeiter und Herausgeber allerdings wohl nie mehr das sein, was es war.

Interessanter ist die Frage, wie sich diese fürchterliche Tat auf unser Verhältnis zu den hier lebenden Muslimen, auf das Verhältnis der Europäer zum muslimischen Raum und auf die Muslime selbst auswirken wird. Diese Fragestellung beinhaltet bereits einen Teil meiner Hoffnungen, dennoch: Der Reihe nach.

Die Instrumentalisierung der Opfer hat bereits begonnen. Kaum ein Rechtspopulist oder Islamkritiker wird sich diese Gelegenheit entgehen lassen. Marine Le Pen fordert ein Referendum über die Todesstrafe, Geert Wilders verlangt, die Armee einzusetzen, um zentrale Orte in den Niederlanden zu schützen und dazu eine De-Islamisierung sowie den Austritt aus dem Schengener Abkommen. Pegida verweist auf Paris, um die Islamisierung als Gefahrt zu zeigen, die AfD in Gestalt von Gauland stimmt zu, Nigel Farage von UKIP sieht gleich eine fünfte Kolonne am Werk, die durch die Multikulti-Politik geradezu davon abgehalten würde, sich anständig zu integrieren.In Dänemark bleibt es zunächst bei einer Radiodebatte (die normalerweise direkt vor den Wahlen stattfindet) über die Zukunft von Demokratie und freier Meinungsäußerung. Die Schwedendemokraten können nicht einmal Hebdo schreiben (zumindest bis eben stand auf ihrer Seite noch Charlie Habdo).

Die meisten Politiker bleiben bei einer Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus und stellen heraus, dass die Mehrheit der Muslime friedliebend sei und wir uns nicht von Terroristen trennen lassen dürften. Hoffentlich bleibt dieser Tenor auch in der weiteren Debatte erhalten, und ist nicht nur eine relativ elitäre, also insulare Sicht, sondern Ausdruck eines gesellschaftlichen Konsensus.

Doch wie sieht die muslimische Reaktion aus? Tatsächlich scheint dieses Mal einiges anders zu sein. Das letzte Opfer war der französisch-muslimische Polizist Ahmed Merabat. Das Video seiner Ermordung kursiert, wer es sich ansehen mag… ich werde nicht dazu verlinken. Ich empfände dabei Ekel, für mich befriedigt derartiges Bildmaterial eher den Voyeurismus als die Meinungsbildung.

Merabat könnte zum Symbol werden. Er starb, um die Zeichner zu beschützen, die auch seinen Glauben der Lächerlichkeit preisgaben. Kollegen beschrieben ihn als ruhig, in der Gewerkschaft engagiert, praktizierender, jedoch nicht strenggläubiger Muslim. Die Hinrichtung, die seine Glaubenbrüder vornahmen, stößt besonders in diesem wohldokumentierten Fall auf Abscheu in der islamischen wie auch der westlichen Welt. Al-Jazeera vermeldet zwar bereits, dass das Interesse an Merabat bereits nachließe, schließlich gebe es ja noch Moslems mit Waffe, doch die Solidarität, die aus den Anschlägen erwächst, könnte stärker sein als die klassischen Feindbilder. Unter dem Hashtag #jesuisahmed gedenkt man auch seiner.

In den meisten islamischen Ländern scheint der offizielle Tenor zunächst, dass man an der Seite Frankreichs stehe, Verurteilungen des Attentats durch Afghanistan, die Türkei, Saudi-Arabien, Katar, Ägypten, die islamistische Ennadah-Partei in Tunesien, den indonesischen Rat muslimischer Prediger, ein Kommentator von „Al-Sharq Al-Awsat“, einer arabischen Zeitung aus London schreibt, wer Verbrecher verteidige, werde selbst zum Verbrecher, Iyad el-Baghdadi, ein Menschenrechtsaktivist, der während des arabischen Frühlings besonders berühmt wurde, schreibt auf Twitter: „Das Töten von Unschuldigen im Namen des Islam ist für mich als Muslim viel, viel widerwärtiger als es irgendeine Karikatur jemals sein kann“, der Kairoer Karikaturist Ahmed Giassar sagt, Terroristen seien keine Muslime, sie würden den Ausruf „Allahu Akbar“ von den echten Muslimen stehlen. Sollte dieser Tenor in den nächsten Tagen anhalten, so wäre damit eine interessante Chance geboten: Es gibt in der islamischen Welt genug Gegenstimmen gegen den Krieg mit dem Westen, wenn diese durch das Attentat in den Vordergrund rücken, könnten sie zeigen, dass auch unter Moslems das Töten von Unschuldigen nicht akzeptiert ist, dass eben kein Konsens besteht, der von westlichen Demonstranten so oft propagiert wird. Wer weiß, vielleicht wäre sogar eine echte Chance für gemäßigt religiöse Kräfte vorhanden.

Auch der sudanesische Cartoonist Khalid Albaih schreibt, dass er zwar die Angriffe von Charlie Hebdo schmerzhaft empfände, die Anschläge aber dennoch zu verurteilen seien. Man könnte natürlich sagen, dass diese Reaktionen nicht notwendigerweise für eine breite Mehrheit stehen, doch ist Albaih immerhin Leitartikler bei Al-Jazeera, einem nicht eben liberalen Medium.

Die Chance könnte leicht vertan werden, wenn sich in Europa die rechten Kräfte durchsetzen und eine stärkere Teilung der Gesellschaft forcieren, besonders in Frankreich. Hoffnung gibt es trotz allem.

Je suis Ahmed, je suis Charlie.

 

Was denkt ihr, oder, in Anbetracht der wahrscheinlichen Zahl meiner Leser, Du? Ich bitte um Kommentare.

Quellen:
https://euobserver.com/justice/127143
http://web.de/magazine/panorama/terroranschlag-paris/charlie-hebdo-empoerung-muslimischer-welt-bluttat-30347650
http://www.aljazeera.com/indepth/opinion/2015/01/paris-charlie-hebdo-cartoons-att-20151810528121783.html

 

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Europäische Gedanken

Neben den Protestmärschen von einigen tausend Sachsen, von denen gewiss nicht alle fremdenfeindlich sind (nur besorgte Bürger…) ist derzeit kaum Platz für andere Themen im Mediendiskurs. In diesem Kontext finden sich vermehrt Positionierungen aus der AfD zugunsten von PEGIDA. Nach der offenen Zusammenarbeit zwischen AfD und NPD, gerade auf kommunaler Ebene (Stralsund war glaube ich eine sehr frühe Station) ist dieser Schritt nur konsequent.

Über diese neue Bewegung (allein das Wort bereitet mir Kopfschmerzen – keine Bauschschmerzen) tritt der eigentliche Zweck der AfD in den Hintergrund: Die Kanalisierung von EU-Feindlichkeit im deutschen Bürgertum. Bevor mir nun der Hass entgegenbrandet, eine Klarstellung: Der Euro ist für mich ein Kernelement europäischer Einigung. Die Umsetzung einer gemeinschaftlichen Wirtschafts- und Sozialpolitik ist dringend notwendig, der Schritt zurück in nationale Strukturen und eine D-Mark wird dem gemeinsamen Markt unglaublich schaden und damit nicht nur unseren engsten Verbündeten auf dem internationalen Parkett, sondern auch der deutschen Wirtschaft. Ich bin für eine Transferunion, ich bin für Freizügigkeit, ich glaube, dass Deutschland stark von der EU und dem Euro profitiert und dass diese Rolle den anderen Ländern schadet. Die Lösung kann aber nicht darin bestehen, sich einzuigeln und auf die faulen Südländer zu schimpfen.

Die Vorbehalte des deutschen Bürgertums gegenüber der europäischen Einigung wurden anfangs durch deutsch-französische Freundschaft und wirtschaftliche Interessen überdeckt. Wer könnte etwas gegen Frankreich sagen? Gut, chaotisch ists gelegentlich, die Cohabitation ist nicht effektiv, aber der Wein schmeckt und Schüleraustauschprogramme funktionieren doch gut.

Mittlerweile hat sich dieses Bild gewandelt. Nach der Euphorie der Wendezeit und der daraus resultierenden EU-Osterweiterung treten wieder die Vorurteile in den Vordergrund: Osteuropäer klauen unseren hart erarbeiteten Wohlstand, die Südländer arbeiten eh nicht und liegen nur in der Sonne und Deutschland zahlt für alles. Erstaunlicherweise finden sich hier sprachliche Paralleleln zur Wiedergutmachung für einzelne Opfergruppen deutscher Vernichtungspolitik, aber das ist sicherlich reiner Zufall. Ergänzen wir diese Kaskade von Vorurteilen um das beliebte Beamtenbashing, so ist plötzlich die Brüsseler Bürokratie schuld an all diesen Miseren.

Erstaunlicherweise perlt an der wichtigsten Entscheidungsträgerin in Europa, der deutschen Regierungschefin, jegliche Kritik an europäischer Politik ab, Teflon-Angie steht nicht nur über ihrer Partei und ihrer Regierung, sondern auch über ihren Entscheidungen in Brüssel. Dass die EU weniger Beamte hat als das Land Berlin – geschenkt. Die Öffentlichkeitsarbeit der Kommission wäre allerdings auch verbesserungswürdig.

Eine kurze Zusammenfassung dieser Gedanken: Es sind alte Muster, die von der Eurokritik der AfD bedient werden, und die weitaus größere Schichten berühren als die marschierenden Sachsen. Sie sollten uns zu einer umso feurigeren Stellungnahme für die EU anstacheln.

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Jagt sie aus dem Tempel!

Ernerut beklagen die christlichen Kirchen in Deutschland einen dramatischen Mitgliederschwund. Der wahrscheinliche Auslöser diesmal: Die Umstellung der Abrechnung der Kirchensteuer, bei der nun die Bank direkt die Daten zur religiösen Zugehörigkeit abfragt und bei Kapitalerlösen über 800 € (die auch schon vorher steuerpflichtig waren) die Kirchensteuer mit einberechnet. 

Nun könnte man natürlich fragen, was meine Sparkasse meine Religionszugehörigkeit angeht. Aber ich vertraue denen mein Geld an, da dürfen die wohl dann auch alles andere wissen. Im Namen der Einfachheit wird damit ein Stück sehr perönlicher ANschauung weiter veröffentlicht, aber das soll nicht Thema dieses Beitrags werden. 

Der renommierte Kirchenjournalist Benjamin Lassiwe schreibt, die Austrittszahlen seien zwischen 30 und 60% höher als noch im Vorjahreszeitraum. In dem vorliegenden Artikel geht es hauptsächlich um die Situation in Schleswig-Holstein.

http://www.shz.de/schleswig-holstein/wirtschaft/sh-die-kirche-verliert-immer-mehr-mitglieder-id7430601.html

Erhellend ist der Kommentar des Schleswiger Bischofs:

Zitat: „Es kann sein, dass wir die Wirkung unterschätzt haben, die entsteht, wenn alle Kirchenmitglieder ein Schreiben von ihrer Bank erhalten“, sagt Magaard. Oft würden nun Menschen aus der Kirche austreten, zu denen die Gemeinden ohnehin schon länger keinen Kontakt mehr hatten. „Wir haben uns um Information bemüht, aber vielleicht nicht jeden erreicht“, räumt Magaard ein. „Dabei müssen wir eigentlich ein großes Interesse daran haben, dass die Menschen nicht aus falschen Gründen aus der Kirche austreten.““

Nun meine zentrale Frage: Selbstverständlich ist es für die Kirchen in finanzieller Hinsicht schwierig, wenn der Mitgliederschwund unvermindert anhält. Aber könnte man nicht auch sagen: Gut, dass wir die Leute los sind, die aus den falschen Gründen in der Kirche sind? Lebt nicht die Kirche vom Glauben? Oder geht es wirklich nur um den schnöden Mammon, in dem Falle sollte die Überschrift greifen. 

Religion ist meiner Überzeugung nach, und hier oute ich mich als Laizist, eine höchst persönliche Angelegenheit. Und Glaubensfragen sollten losgelöst von finanziellen Interessen stehen. Welche Institutionen meine Weltanschauung erfahren können, möchte ich selbst bestimmen und eins sage ich dazu, die Liste wird verdammt kurz. Meine Bank gehen meine Überzeugungen nichts an.

Nun ist es natürlich möglich, dass einfach eine andere These zutrifft und die Mehrheit der Menschen einen Brief von ihrer Bank 1. Grundsätzlich nicht versteht und 2. Mißtrauen an den Tag legt. Letzteres ist im Verkehr mit Banken eigentlich nie fehl am Platze, ersteres ein Grundübel der Gesellschaft. Da wäre es unter Umständen sinnvoll gewesen, wenn erstmal die Kirchen in einem Rundbrief an die Mitglieder den neuen Vereinfachungscoup erläutert hätte, aber der Kontakt zu den nur zahlenden Mitgliedern, die nicht aktiv am Gemeindeleben teilhaben, scheint lange abgerissen.

Und wenn das zutrifft, hält sich meine Trauer in Grenzen.

Und Jesus ging zum Tempel Gottes hinein und trieb heraus alle Verkäufer und Käufer im Tempel und stieß um der Wechsler Tische und die Stühle der Taubenkrämer und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben: „Mein Haus soll ein Bethaus heißen“; ihr aber habt eine Mördergrube daraus gemacht, Matthäus 21.12, 13

Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Tempel, der das Gold heiligt?, Matthäus 23.17

 

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Shalom Salaam Peace

Die Zahl der Blogger, die derzeit ihre ganz speziellen Sichtweisen zum Gazakonflikt von sich geben, dürfte astronomisch hoch sein, doch sehen wir der Tatsache ins Auge, die meisten Kommentare sind ein ganz klein wenig einseitig.

Mir persönlich fällt es sehr schwer, in diesem Konflikt Partei zu ergreifen, doch will ich ehrlich sein: Ich denke, dass Israel Unterstützer und Freunde gut gebrauchen kann. 

Warum werde ich mich dennoch um ein ausgewogenes Bild bemühen? Die Antwort ist sehr einfach. Eine dauerhafte Friedenslösung wird kaum entstehen, wenn wir die Kategorien „Sieger“ und „Verlierer“ in diesem Konflikt nicht sehr schnell vergessen. Letzten Endes wird dieser Krieg, wie eigentlich alle anderen vor ihm, nur ein Ergebnis kennen: Verlierer. Mag Israel auch militärisch triumphieren, der Imageschaden ist, wie nach jeder israelischen Reaktion, enorm. Hamas mag den „Krieg der Bilder“, so manipulativ er auch ist, wohl gewinnen können, doch die selbstgesteckten Ziele erreicht man dadurch aller Voraussicht nach auch nicht. 

Das Ergebnis wird lauten, und diese Prognose bin ich jederzeit bereit zu verteidigen, mehr Hass und Unverständnis auf beiden Seiten. Schon heute schreiben Kommentatoren, die Israel und Palästina besser kennen, das wechselseitige Bild sei „Alle Leute in Gaza sind Terroristen“ bzw. „Alle Israelis wollen uns umbringen“.

Weiter so!

Warum verurteile ich Israels Militärschläge nun trotzdem nicht? Ein Frieden mit der Hamas scheint unter derzeitigen Voraussetzungen kaum möglich,allenfalls ein Waffenstillstand. Zitieren wir zu diesem Zweck einmal die Gründungscharta, zunächst Art. 13:

„[Peace] initiatives, the so-called peaceful solutions, and the international conferences to resolve the Palestinian problem, are all contrary to the beliefs of the Islamic Resistance Movement. For renouncing any part of Palestine means renouncing part of the religion; the nationalism of the Islamic Resistance Movement is part of its faith, the movement educates its members to adhere to its principles and to raise the banner of Allah over their homeland as they fight their Jihad: “Allah is the all-powerful, but most people are not aware.”“

Auch schön ist der Slogan, offiziell in Artikel 8 festgehalten: „Allah is its goal, the Prophet its model, the Qur’an its Constitution, Jihad its path and death f2or the case of Allah its most sublime belief.“

Zitiert nach: http://www.thejerusalemfund.org/www.thejerusalemfund.org/carryover/documents/charter.html?chocaid=397, eingesehen am 7.8.14.

Eine Lösung für den Nahost-Friedensprozeß sehe ich auf absehbare Zeit nicht, und auf keinen Fall mit Hamas. Israel hat mehrfach unter Beweis gestellt, dass die Besetzung nicht permanent aufrecht erhalten werden soll, zuletzt 2005. Das Resultat spricht für sich. Die menschenrectliche Situation ist katastrophal in Gaza, doch solange die Ressourcen hauptsächlich für den Kampf gegen Israel genutzt werden, ist eine Verbesserung höchst unwahrscheinlich.

Ich möchte keineswegs darüber hinwegsehen, dass es orthodoxe Zionisten gibt, die mit dem Siedlungsbau eine endgültige Vereinnahmung des Gebiets forcieren wollen, Fanatiker auf beiden Seiten machen eine Lösung sicherlich nicht leichter. Die Mehrheitsposition in beiden Ländern ist meiner Hoffnung nach jedoch eine andere. Was wären die Ideen?

Kleinprojekte mit Israelis und Palästinensern. Immer wieder versucht, auf lokaler Ebene eine Variante. 

Runder Tisch mit palästinensischen Vertretern, die Hamas die Stirn bieten wollen.

Aufbauhilfe für eine Zivilgeselschaft jenseits von Hamas

Humanitäre Hilfe aus Israel und Europa, nicht durch lokale Behörden zugeteilt

Lockerungen der Embargos für diese Hilfen

Liebe geht durch den Magen, Hoffnung braucht Perspektiven.

Eventuell könnte die Türkei als Vermittler zugunsten der Palästinenser auftreten, auch wenn die Regierung Erdogan sicher nicht als unvoreingenommener Partner im Dialog mit Israel gelten wird, einen Versuch wäre es wert. Die Aufnahme arabischer Staaten in eine solche Lösung ist zumindest schwierig. Israel müßte Partner suchen gehen. Ob das derzeit die politische Handlungsmaxime Nr. 1 ist… Ich bin skeptisch.

 

Frieden sei mit Euch.

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Autobiographisches.

Ich bin studierter Historiker und Politologe, arbeite an der Fertigstellung einer Doktorarbeit in Aufklärungsgeschichte und durch die halbe Bundesrepublik gezogen, derzeit auf einer Insel im Nordosten Deutschlands ansässig. Weitere Details würden Sie sicherlich langweilen.

Die Themen, zu denen ich in diesem Blog schreiben möchte, sollen einen weiten Rahmen spannen, derzeit ist natürlich mit dem Nahostkonflikt, dem Rechtsruck in Europa, Fundstücken aus meiner Arbeit und allgemeinen Gedanken genug Material vorhanden. Allgemein gesagt, Sie werden auf den folgenden Seiten in den nächsten Monaten ein hoffentlich buntes Potpourri aus Politik, Geschichte und Gedanken finden, unglaublich subjektiv in der Themenwahl, selten abgeschlossen in der Meinungsbildung.

Sollten Sie, verehrter Leser, an einer Stelle das Gefühl haben, dass ich doch allzu arg in die falsche Richtung denke, so freue ich mich über Wortmeldungen.

Viel Spaß bei der Entdeckungsreise,

ergebenst, Ihr Seansson

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